Wer darf kommen?


Anfang, spätestens Mitte Dezember kommen meine kroatischen Freunde mit 5 Katzen, die ich für sie aufnehmen und hier vermitteln möchte. Aito und Brina hatte ich schon vorgestellt und niemand hat sich für sie interessiert. Vielleicht liegt es daran, dass sie nicht hier in DE sind. Das möchte ich damit ändern, indem sie auf meiner Pflegestelle (PS) sind. Da die Fahrt mit großen Kosten und Aufwand verbunden ist, werde ich außer Aito und Brina  noch 3 weitere Notfälle aufnehmen, doch welche, könnt ihr entscheiden, falls sich jemand schon im Vorfeld für eine oder 2 von diesen sehr netten Katzen interessiert. Bei allen treffen zwei Bedingungen zu:
1. Sie werden nur als reine Wohnungskatzen vermittelt.
2. Die kroatischen Tierschützerinnen hätten es gerne, wenn sie ab und zu ein Foto mit einer sehr kurzen Nachricht, auf Deutsch oder Englisch über WhatsApp oder Email erhalten könnten. Sie stecken soviel Aufopferung in ihre Arbeit rein, das können wir nicht verstehen. Es ist ihnen einfach ganz wichtig und liegt ihnen wirklich sehr am Herzen.
Hier nun die Kandidaten. Bei ernsthaften Interesse, bitte mich sofort anrufen oder eine WhatsApp hinterlassen: 0173-2665055. Bitte bedenken, dass ich tagsüber arbeite und nicht immer ans Telefon gehen kann. Ich werde zurück anrufen.
John Wayne, 2-3 Jahre alt, kastriert, schneeweiß, nicht taub, sehr schmusig und vorsichtig im Umgang mit Menschen (gentle)
Twinkle, 2-3 Jahre alt, kastriert, schneeweiß, nicht taub, sehr schmusig und verspielt, mag es aber nicht rumgetragen zu werden, hat keine Haare auf den Ohren wegen Frostverletzung
Koraljka- erwachsene Katze, Mutter von Keko und Keti, am rechten Auge hatte sie eine OP und sieht nur noch Schatten, liebe, verschmuste Katze, Kartäuser grau
Keko und Keti werden nur zusammen vermittelt, weil sie sich so gern haben: Keto ist der langhaar Bruder und Keti die schwarze Pantherin.
Devi ist das Tigermädchen. Sie ist ruhig und lieb. Ihr fehlt ein Teil ihres rechten Hinterbeines.
Korana-hellgraues Mädel, sehr verschmust und zart.

Rhodius-Aktion-bitte macht mit!

Bitte unterstützt unseren Tierschutzverein „Förderverein Eifeltierheim“, indem ihr das Wasser von RHODIUS kauft und mit Hilfe des Votingcodes Eure Stimme für uns abgebt. RHODIUS spendet eine Gesamtsumme von 25.000 Euro an Vereine und Organisationen in unserer Region.

Der Zeitraum für die Codeeingabe und somit die Abstimmung über die Projekte beginnt am 24. September 2018 und endet am 14. Dezember 2018, 12 Uhr mittags.

Wie kommt ihr an die Codes?

Beim Kauf der RHODIUS Aktionsware (in den Sorten Classic, Medium und Naturelle in 12 x 1,0 L PET und 12 x 0,7/0,75 L Glas) im groben Zeitraum Oktober bis November 2018.
Auf der Etikettenrückseite (Glasflaschen: Rückenetikett abziehen + PET-Flaschen Klebenaht öffnen, Code ablesen und wiederverschließen).
Jeder Code kann nur einmal eingelöst werden und verliert nach Eingabe seine Gültigkeit.

Der u. a. Link führt zur Projektseite mit der Stimmabgabe.
https://www.rhodius-gemeinsammehrerreichen.de/voting/abstimmung-2018/dauereinsatz-fuer-tiernotfaeelle/

Herzlichen Dank für eure Stimme!

Hardcore PS: Das war mal ein Abend….

Eine besorgte Anwohnerin hat meine Kollegin während des Tages angerufen und gesagt, dass die Mutterkatze, die von einer rumänischen Familie (das machen auch Deutsche) unkastriert zurückgelassen wurde, seit Samstag ununterbrochen miaut und unruhig hin-und herrennt, aber sich nicht anfassen lässt.Ich bin nach der Arbeit hingefahren. Ursprünglich hatte die junge Mutterkatze drei Welpen, doch schon seit 2 Wochen hat man nur noch 2 gesichtet und zwar in einem verkehrsuntüchtigen, alten Kleinbus. Man sagte mir, dass die Welpen am 7. Juni geboren wurden und schon sehr gross seien. Daher stellte ich die Falle und die Mutter ging prompt rein. Dann transportierte ich die Falle über eine Leiter auf einen Dachboden, weil geglaubt wurde, dass die Mutter die 2 Kleinen auf einen alten Speicher umgesiedelt hat und deswegen die ganze Zeit miaut. Als ich oben war, die Falle fertig, hörte ich ununterbrochenes Miauen. Ich suchte den Dachboden ab (war staubig und mit Zeug vollgestellt). Irgendwie glaubte ich, dass im Gebälk sich ein Kätzchen versteckt hatte. Ich suchte und suchte, fand aber nichts. Aus Zufall schaute ich durch eine Bodenspalte in die Garage nach unten-wirklich purer Zufall-und da sah ich ein winziges Köpfchen in einer industriellen Absaugmaschine, einem meterhohen Trichter. Das kleine, das man tot geglaubt hatte, ist irgendwie da rein gefallen und wäre, auch mit Hilfe seiner Mama, da niemals mehr rausgekommen. Peterle-so habe ich den kleinen Kämpfer genannt, wiegt mal gerade 210 Gramm. Wie lange er in dem Trichter drin war, kann keiner sagen. Ob er überlebt, weiß ich nicht. Aber eins kann ich sagen. Die Wiedersehensfreude zwischen Mutter und Kind hat uns allen Tränen in die Augen getrieben. Es war so schön. Das sind die Momente, die alle Müh‘ wert sind.
Danach ging die Suche weiter. Wenn zwei Kitten oder mehr zusammen sind, miauen sie nicht, nur wenn sie alleine sind. Also habe ich den Kleinbus nochmals versucht. Rein-Bombenhitze! Jede kleine (schmutzige) Ecke auf Händen und Knien durchsucht und dann habe ich das erste fauchende Mädel gesichtet und gepackt und dann das zweite.
Die Sache ist: Ich weiß, dass die Frau sich nicht im Datum vertan hat, weil in ihrem Dorf und in ihrem Haus ein schlimmes Unwetter war. Sie kann sich daher noch genau an den Tag erinnern, als die Handwerker in ihrer Garage, die Kitten gefunden haben. Aber die Kitten wiegen höchstens 350 Gramm. Irgendetwas stimmt hier nicht. Die Mutterkatze muss noch heute zur Tierärztin. Sie frisst kein Futter, egal was ich ihr vorsetze, hat es auch nicht bei der Anwohnerin gemacht. Sie trinkt nur Milch. Ich vermute sie hat Stomatitis, eine entzündliche Zahnfleischentzündung, die schmerzhafte Wucherungen verursacht. Aber da die Mutterkatze nicht ganz zahm ist; sie kennt mich ja auch nicht, kann ich ihr nicht so einfach in den Mund schauen. Sie und die kleinen stehen vor vollem Napf und können nicht fressen. (Die kleinen nicht, weil sie noch nicht genug Gewicht haben, um sich auf feste Nahrung umzustellen.)
Hier müssen viele Daumen gedrückt werden. Diese Katzenfamilie hat einiges durchgemacht.

Planänderung ….

Hardcore PS berichtet: Erstens kommt es anders als man denkt …
Gestern habe ich ja von meinem Tageserfolg berichtet: Katze auf Flugplatz Spangdahlem gefangen. Alles gut und schön. Denkste! Stellt sich raus, dass die Ärmste erst vor einigen Wochen Welpen hatte und ich sie heute morgen wieder zurücksetzen musste, damit die Kleinen nicht verhungern. Und das tut der Mama auch verdammt weh, direkt nach der Kastration wieder zu säugen. Doch es geht leider nicht anders. Zuerst hat es sich nur um eine Katze gehandelt, dann waren es zwei und jetzt mit dem Wurf der Mutterkatze werden es wohl ein halbes Dutzend verwilderter Katzen sein, die niemand haben will und die auch nicht mehr auf den Flugplatz zurückkommen können. Sie könnten dort aufs Rollfeld laufen und es gibt bestimmte Maßnahmen, die ich hier nicht erwähnen muß, die dies verhindern. Als ich dann die Falle heute morgen gecheckt habe-oh großer Schreck! Nicht die zweite erwachsene Katze, sondern zwei Katzenwelpen. Wohin damit? Wir haben absolut keine Pflegestellen mehr. Beide Tierheime in der Region sind bis zum Anschlag voll! Und die Kleinen brauchen besonders viel Geduld und Zeit, weil sie wild geboren sind, also nichts für schwache Gemüter. Ich könnte SCHREIEN vor Verzweiflung. Weil all dies so vermeidbar ist! Bitte helft uns mit Futter-und Geldspenden. Wir sind mit allem am Limit. Wir sind der Förderverein Eifeltierheim, nicht das Tierheim selbst. Wenn ihr spenden wollt, bitte über den „Button“ Spenden oder wendet euch an eine Pflegestelle in der Nähe. Herzlichen Dank. Wir können auch immer Fahrer gebrauchen oder Leute, die uns mal beim Saubermachen helfen. Ich könnte auch wieder Leute gebrauchen, die nähen.

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„…das gehört zum Tierschutz dazu.“

Hardcore PS schreibt:

Gestern haben wir eine Katze in Spangdahlem von einer betreuten Futterstelle eingefangen. Einer aufmerksamen Betreuerin, die die Katzen regelmässig füttert, ist aufgefallen, dass dieser Kater immer dünner wird und nicht mehr richtig frisst. Wir wurden benachrichtigt, haben eine Falle ausgeliehen, einen Fahrdienst arrangiert und nachdem der Kater in die Falle gegangen ist, ihn zur Tierärztin gebracht. Leider hatte er einen Nasentumor und musste eingeschläfert werden. Der einzige Trost ist, dass er jetzt nicht vor voller Schüssel verhungert.
Wir brauchen aufmerksame Mitstreiter, die nicht wegschauen, wenn sie soetwas bemerken. Vielen Dank an die ehrenamtliche Betreuerin der Futterstelle und die Fahrerin. Und an alle, die an uns spenden, denn ohne euch können wir den Tieren garnicht helfen.

Kastrationswochen 2018: ERGEBNIS!

Hardcore PS berichtet:
Nochmal kurz zur Erinnerung, was sind Kastrationswochen? Im Januar jeden Jahres nehmen freiwillige Tierärzte an einer von Tierschutzvereinen gesponserten, kostenverminderten Kastrationsaktion teil, indem Privatpersonen einen Prozentsatz der Kosten von unserem Verein zurückerstattet bekommen. Langer Satz-alles klar? 🤣
Hier nun das Ergebnis: 15 Tierärzte haben teilgenommen und es wurden 178 Katzen und 175 Kater kastriert!!!!!!
YEAH!
Wir sind sehr glücklich darüber. Manche sagen, dass wir Privatpersonen nicht unterstützen sollten, aber wir sagen- ein kleiner Anreiz kann nicht schaden. Gerade vor der Kittenseason! So schnell ist ein „Opps-I did it again!“ Wurf passiert und dann enden sie, wie so oft wieder bei uns. Leid vermindern ist unsere Devise. Und 178 kastrierte Weibchen und 175 ansonsten potente Kater, das ist viel vermindertes Leid.